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Wie man ein gutes Leben führt


Noch nie ging es einer Generation so gut wie unserer – und noch nie wussten so wenige, was sie damit anfangen sollen. In dieser Folge spricht Tulku Lobsang Rinpoche darüber, was ein Leben wirklich gut macht.

Im Gespräch mit Louise Morelli erklärt er, warum wir uns vor Veränderung fürchten, warum das Bedürfnis, besonders zu sein, zur Krankheit unserer Zeit geworden ist, und warum wir das Glück immer wieder vertagen – auf einen ruhigen Moment, der nie kommt.

Rinpoche spricht auch von zwei Arten von Wissen. Die eine erwerben wir durch Lernen: Kultur, Bildung, Religion. Die andere müssen wir überhaupt nicht erlernen: Liebe, Wut, Sterben. Im Westen verfügen wir über sehr viel von der ersten Art und messen der zweiten kaum Bedeutung bei.

Sein Rat ist erstaunlich praktisch: Beginne mit dem Körper, nicht mit dem Geist. Zehn Minuten Bewegung. Zehn Minuten sitzen, Rücken gerade, Schultern entspannt. Dazu zwei Sätze, um in den Tag zu starten: Ich gebe mein Bestes. Und was danach kommt, nehme ich an.

Alte Weisheit für eine schnelllebige Welt. Über Wandel, Einfachheit und die Kunst, im Jetzt zu sein.